Gebrauchtuhren im Spotlight: Rolex-Uhren mit integrierten Armbändern

Okay, wir alle kennen doch diese körnigen, angeblich geleakten Rolex-Bilder, oder? Könnten wir diesen Frühling eine Rückkehr von replica Rolex-Uhren mit integrierten Armbändern erleben? Wer weiß? Wir haben uns noch nicht näher damit beschäftigt, da wir ohnehin nichts bestätigen können. Die Zeit wird es zeigen. Aber das hält uns nicht davon ab, die Idee zu genießen.

Wie wäre es also mit einem kleinen Einkaufsbummel für Rolex-Uhren mit integrierten Armbändern? Ich habe aktuelle Verkaufslisten für drei coole Rolex-Modelle ausgegraben, alle mit unterschiedlichen integrierten Armbändern. Schauen Sie sie sich mit mir genauer an!

Rolex-Uhren mit integrierten Armbändern: Oysterquartz Datejust Ref. 17014
Die erste dieser Rolex-Uhren mit integrierten Armbändern ist die naheliegende Wahl: eine Oysterquartz Datejust. Rolex war mit der Date Ref. 5100 schon recht früh im batteriebetriebenen Bereich tätig. Diese Uhr wurde vom Kaliber Beta 21 angetrieben, einer Gemeinschaftsentwicklung von mehr als 20 Schweizer Uhrenmarken. Die Quarzuhr, die uns jedoch am meisten im Gedächtnis blieb, war die Oysterquartz von 1977.

Die hier abgebildete Referenz 17014 von 1987 läuft mit dem Rolex-Quarzkaliber 5035. Lange Zeit wurden diese Uhren verachtet. Erst seit Kurzem wissen Liebhaber diese Uhren wegen ihrer hochwertigen Quarzwerke und ihres einzigartigen Designs zu schätzen. Meiner Meinung nach ist diese Aufmerksamkeit durchaus verdient!

Die klassische Datejust mit 36 ​​mm Durchmesser hat eine geriffelte Lünette und einen Zykloplupen über dem namensgebenden Datumsfenster. Das Gehäuse ist jedoch brutalistischer und strenger als bei einer durchschnittlichen DJ. Dieses Exemplar trägt die integrierte Version des berühmten Jubilee-Armbands. Beachten Sie die abgeflachten Glieder für einen deutlich schlankeren und moderneren Look. Dieses Exemplar wird derzeit in den Niederlanden für verhandelbare 7.250 € verkauft. Ja, das ist deutlich mehr als noch vor wenigen Jahren.

Rolex-Uhren mit integrierten Armbändern: Date Ref. 1530
Was, wenn Sie das markante Design der Oysterquartz lieben, aber keine Batterien in Ihren Uhren haben möchten? Dann ist die Date Ref. 1530 genau das Richtige für Sie. Sie sieht aus wie eine Oysterquartz, tickt aber im Inneren mit dem bewährten Automatikkaliber 1570.

Das ist eine ungewöhnliche Uhr. Die Rolex Date ist bekanntlich eine 34-mm-Alternative zur Datejust. Diese hier hat jedoch einen Durchmesser von 36 mm. Warum Rolex sie nicht als Datejust vermarktet hat, erschließt sich mir daher nicht. Trotzdem ist diese Uhr extrem cool. Das Exemplar, das ich in Deutschland gefunden habe, hat ein integriertes Oyster-Armband. Das ist wahrscheinlich mein Lieblingsstil für Rolex-Uhren mit integrierten Armbändern. Ich liebe die extrem breiten und dünnen Glieder dieser Interpretation der klassischen Oyster.

Diese Uhr aus Deutschland kostet 14.990 €. Das ist viel für eine Date, aber man sollte bedenken, dass es davon nur schätzungsweise 1.500 Stück gibt. Hey, du wolltest etwas Besonderes…

Rolex-Uhren mit integrierten Armbändern: Oysterquartz Date-Date Ref. 19018
Ich heize der letzten meiner gebrauchten Rolex-Uhren mit integrierten Armbändern noch ein. Dies ist die Oysterquartz Day-Date Ref. 19018. Und es ist nicht irgendeine Oysterquartz Day-Date, sondern eine mit einem Zifferblatt aus Wurzelholz!

Meiner Meinung nach sieht die klassische Day-Date an einem abgeflachten, integrierten Armband im President-Stil einfach fantastisch aus. Sie wirkt schlichter und schlanker. Die Uhr, die ich in den Niederlanden gefunden habe, wurde zwar ordentlich poliert, aber ihr Flair wurde nicht abgeschliffen.

Diese Uhr stammt aus dem Jahr 1979 und kostet 12.750 €. Ehrlich gesagt finde ich das für eine Vollgold-Rolex mit Holzzifferblatt durchaus realistisch. Apropos Zifferblatt: Es wird als Spinnenzifferblatt beworben. Das bedeutet, dass die oberste Lackschicht Risse aufweist und feine Linien über dem Holz entstehen. Wie immer gilt: Was dem einen verfällt, ist dem anderen Patina; mir gefällt das sehr gut.

Integrierte Armbänder: Die Essenz des Designs

Ein integriertes Armband ist so gefertigt, dass es nahtlos mit dem Uhrengehäuse verschmilzt und ein harmonisches Design ohne sichtbare Lücken oder Übergänge bietet. Dieser Stil erfreute sich erstmals in den 1970er Jahren großer Beliebtheit, einer Zeit, die von Innovationen und mutigen Designexperimenten geprägt war und insbesondere vom renommierten Uhrendesigner Gerald Genta beeinflusst wurde. Integrierte Armbänder sind nicht nur ästhetisch – sie bieten höchsten Tragekomfort, ein schlankeres Design und verbessern das Tragegefühl, da sich die Uhr wie eine Verlängerung des Handgelenks anfühlt.

Rolex Oysterquartz: Der Pionier

Eine der ikonischsten Uhren von Rolex mit integriertem Armband ist die 1977 eingeführte Oysterquartz. Zu einer Zeit, als die Schweizer Uhrenindustrie durch Quarzwerke vor große Herausforderungen gestellt wurde, interpretierte Rolex die Quarztechnologie mit einer ganz eigenen Note. Die Oysterquartz zeichnete sich durch scharfe, kantige Linien aus und brach damit mutig mit den traditionell runden und fließenden Designs von Rolex.

Das Oysterquartz-Armband fügt sich nahtlos in das Gehäuse ein und zeichnet sich durch seine markante, kantige Geometrie und die satinierten Oberflächen mit polierten Akzenten aus. Dieses Modell, das hauptsächlich in den Datejust- und Day-Date-Varianten erhältlich ist, vereint die Präzision und Langlebigkeit von Rolex mit einer futuristischen Ästhetik.

Der Sammlerwert der Rolex Oysterquartz

Obwohl die Produktion Anfang der 2000er Jahre eingestellt wurde, erfreut sich die Oysterquartz heute großer Beliebtheit bei Sammlern. Die limitierte Stückzahl und das unverwechselbare Design tragen zu ihrer Seltenheit und Begehrlichkeit bei. Sammler schätzen die Oysterquartz für ihren einzigartigen Platz in der Rolex-Geschichte – ein Quarzmodell, das mit der außergewöhnlichen Liebe zum Detail und der Langlebigkeit von Rolex gefertigt wurde.

Rolex King Midas: Ein legendäres integriertes Armbanddesign

Eine weitere ikonische Rolex mit vollständig integriertem Armband ist die legendäre Rolex King Midas. Sie wurde in den 1960er Jahren lanciert und erlangte unter anderem durch ihre Verbindung zu Elvis Presley Berühmtheit, der ein Armband trug, das ihm seine Fans geschenkt hatten. Die von Gerald Genta entworfene King Midas besticht durch ihr unverwechselbares, integriertes Armbanddesign aus massivem Gold, inspiriert von der griechischen Mythologie.

Armband und Gehäuse sind nahtlos miteinander verbunden und erzeugen ein architektonisches Erscheinungsbild, das an antike griechische Tempel erinnert. Die einzigartige linksseitige Krone, die sechseckige Gehäuseform und die stromlinienförmigen Armbandsegmente prägen die King Midas. Die limitierte Auflage und das einzigartige Design machen sie zu einem begehrten Sammlerstück.

Rolex Cellini Quartz: Eleganz und Schlichtheit

Die Rolex Cellini Quartz aus den 1970er und 1980er Jahren repräsentiert eine anspruchsvolle und raffinierte Seite von Rolex und verfügt in mehreren Modellen ebenfalls über ein integriertes Armband. Die hauptsächlich aus Edelmetallen wie Gold gefertigten integrierten Armbänder der Cellini Quartz waren bekannt für ihre filigranen Glieder und die eleganten, nahtlosen Verbindungen zum Gehäuse.

Sammler schätzen die Cellini Quartz Uhren wegen ihres minimalistischen Designs, das Rolex’ Anspruch an klassischen Luxus und elegante Proportionen widerspiegelt. Diese Uhren bieten Sammlern zudem die Möglichkeit, eine Rolex mit historischer Bedeutung und einer deutlich anderen Ästhetik als die gängigen Oyster-Modelle zu besitzen.

Modernes Revival: Die Rolex Oyster Perpetual Sky-Dweller

Obwohl sie im streng historischen Sinne nicht vollständig integriert sind, verwischen moderne Varianten wie die Oyster Perpetual Sky-Dweller mit Oysterflex-Armbändern die Grenzen zwischen traditionellen Armbändern und integrierten Designs. Das Oysterflex-Armband bietet einen modernen Touch und verbindet den Komfort von Elastomer mit dem Luxus eines Metallkerns. Es schmiegt sich nahtlos an das Gehäuse an und sorgt für eine klare optische Linie.

Warum Sammler integrierte Armbänder lieben

Der Reiz von Rolex-Modellen mit integrierten Armbändern geht über die reine Ästhetik hinaus. Sammler schätzen ihre historische Bedeutung, ihre Seltenheit und die handwerkliche Fertigung von Uhren, bei denen Gehäuse und Armband eine optische und funktionale Einheit bilden. Integrierte Armbänder symbolisieren zudem eine besondere Ära im Uhrendesign und verkörpern einen selbstbewussten Bruch mit traditionellen Normen, was sie sowohl kulturell als auch historisch bedeutsam macht.

Abschließende Gedanken
Da haben Sie es – drei Rolex-Uhren mit integrierten Armbändern aus verschiedenen Metallen und unterschiedlichen Antriebsarten. Sie zeichnen sich durch einen etwas formelleren Reiz aus und eignen sich eher für die Uhrenliebhaber unter Ihnen, die gerne an Land leben, als für diejenigen, die Hochsee lieben. Dennoch wird Sie jede dieser drei Uhren von der Masse der Rolex-Besitzer abheben. Ich würde sie als die Wahl des Kenners bezeichnen!

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